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Niederlage in Gotha

Der VC Dresden II unterlag beim VC Gotha II mit 1:3 (22.25, 17:25, 25:16, 17:25).

Trainer Steffen Rückert fehlten in diesem Spiel mit Philippe Fontaine, Andreas Hettwer sowie den an Grippe erkrankten Christoph Schreiber wichtige Leistungsträger, und seine Auswechselbank war mit Alex Meixner sowie Tim Börrnert zahlenmäßig sehr dünn besetzt. Er begann das Spiel in folgender Aufstellung: Z: Niklas Peisl, D: Stefan Grudsinski, AA: Martin Grosche, Ludwig David, MB: Christian Heymann, Martin Konrad und William Schmidt als Libero. Auf der Zuspielposition wechselten sich Niklas Peisl (1. und 4. Satz) und Alex Meixner (2. und 3. Satz) ab. Der junge Tim Börrnert kam zu einigen Kurzeinsätzen.

Die Gäste erwischten einen guten Start, bestimmten das Spiel und hatten bei 21:16 einen scheinbar beruhigenden Vorsprung. Durch Annahmeschwächen und Unkonzentriertheiten im Angriff verspielten sie diesen Vorsprung gegen die engagiert kämpfenden, gut spielenden Gastgeber und gerieten mit 21:24 in Rückstand. Der Satz endete 25:22 für die Thüringer. Von diesem Schock erholten sich die Dresdner im 2. Abschnitt nicht und verloren glatt mit 17:25. Die Annahmeschwächen der VC-Männer zogen sich nahezu durch das gesamte Spiel, so dass sie nur selten ihre gefürchteten Schnellangriffe über die Mitte starten konnten, gegen die sich die Thüringer anfällig zeigten. Nur Martin Grosche bot in Angriff und Annahme eine starke Partie.

Im 3. Satz kämpften sich die Sachsen mit einer starken kämpferischen und spielerischen Leistung ins Spiel zurück. Sie gewannen den Satz 25:16 und konnten so nach Sätzen auf 1:2 verkürzen.

Der 4. Satz war bis 9:9 völlig ausgeglichen. Dann gab es von der 1. Schiedsrichterin, die bereits vor einer Woche dem verunsicherten Schiri-Gespann im Spiel des VCD gegen Zschopau angehörte, einige Fehlentscheidungen gegen die Gäste, die sich darüber beschwerten. Die Dresdner verloren dadurch ihren Rhythmus, und die erfahrenen Gastgeber hatten nun wenig Mühe, die Unkonzentriertheiten der Dresdner zu nutzen und den Satz mit 25:17 zu gewinnen.

Trainer Steffen Rückert meinte nach dem Spiel: „Ausschlaggebend für den Spielverlauf war das Ende des 1. Satzes, als wir einen klaren Vorsprung leichtfertig aus der Hand gaben. Danach sind wir in ein Loch gefallen und standen nach dem 2. Satz mit 0:2 mit dem Rücken zur Wand. Ein Lob an meine Jungs über die starke Leistung im 3. Satz. Zu dem 4. Satz sage ich lieber nichts. So etwas ist mir bisher noch nicht passiert. Mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Die erfahrene Gothaer Mannschaft hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht, und deshalb geht ihr Sieg in Ordnung.“

Ähnlich sah es auch Co-Trainer Niklas Peisl: „Wenn wir den ersten Satz gewinnen, wäre das Spiel sicher anders gelaufen. Das müssen wir auf unsere Kappe nehmen. Im 4. Satz haben wir nach den Schiedsrichterentscheidungen gegen uns den Faden verloren. Das wäre wahrscheinlich jeder anderen Mannschaft auch so gegangen. Es ändert aber nichts am verdienten Sieg von Gotha. Die waren heute richtig gut.“

Das ist im neuen Jahr bereits die dritte Niederlage in Folge. Die VC-Männer, die am Ende der Hinrunde noch Tabellenführer waren, müssen aufpassen, dass sie im Kampf um die Qualifikation für die neue Dritte Liga nicht von den nachdrängenden Mannschaften TSV Leipzig 76 und TSG Markkleeberg noch abgefangen werden, denn ihr ursprünglich großes Polster ist indessen auf 4 Punkte geschrumpft.

Weiter spielen an diesem Sonnabend:

L.E. Volleys II – VSV Oelsnitz 1:3
TSV Leipzig 76 – USV TU Dresden 3:1
TSV Zschopau – TSG Markkleeberg 3:1
Erfurter VC – Ohrdrufer SV        3:1


Rolf Hiecke

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