VCD 1 musste sich strecken

Nachdem die beiden VC-Teams VCD 1 (zuletzt 2. Bundesliga) und VCD 8 (BFS-Stadtliga) eine Saison lang montags immer nebeneinander in der Sporthalle Bürgerwiese trainiert hatten, wurden am 8.5.2017 der Trennvorhang hochgezogen und der Center Court aufgebaut.

Beide Teams vereinbarten ein Spiel mit vier Sätzen. Die Freizeitsportler setzten sich insgesamt 25 gewonnene Punkte als Zielstellung. Sollten sie diese Punktzahl erreichen, konnten sie sich durchaus  als die moralischen Sieger dieses eher einseitigen Duells ansehen.
Wie das Ergebnis 4:0 (25:10, 25:10, 25:13, 25:21) für das VCD-Starensemble zeigt, hatten die Freizeit-Volleyballer ihr gestecktes Ziel schon nach drei Sätzen fast erreicht. Dass es im vierten Satz noch einmal so richtig eng wurde (s.a. im Titelbild), lag entweder am  gewachsenen Selbstvertrauen oder an der besseren Fitness der Freizeit-Volleyballer. Das ist schwer zu beurteilen. Auf alle Fälle hatten beide Mannschaften sichtlich Spaß an diesem Match.  Weil in den ersten beiden Sätzen mit Daniel Schmitt der Stammzuspieler bei der VCD 1 fehlte, übernahm Sven Dörendahl diesen Part und feierte damit ein erneutes Comeback (???).  Im letzten Satz lieh die VCD 8 ihren Stammzuspieler an die VCD-Startruppe aus, und Vadim Socolam war sehr stolz auf diese Ehre, in dieser starken Mannschaft spielen zu dürfen. Selbstkritisch schätzten die beiden Vorstandsmitglieder Holger Schütt-Peemüller und Jens Drummer als Mittelblocker der Freizeittruppe ein, dass sie die körperlichen Vorteile der beiden 2 m-Riesen Lukas Maase und Christian Heymann auf der anderen Netzseite nicht völlig ausgleichen konnten.

Nach Spielschluss gab es trotz des klaren Ergebnisses durchweg strahlende Gesichter – und zudem konnten die Jungs der VCD 1 auch ihre Mannschaftskasse aufgrund der zahlreichen Spenden aus den Reihen der Freizeitsportler aufbessern.

Alle Teilnehmer sind sich einig, dass dieses Spiel auf jeden Fall in der nächsten Saison wiederholt werden soll, dann möglichst mit der VCD 1 als Wiederaufsteiger in die 2. Bundesliga.

Rolf Hiecke

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