VC-Männer bei Hochschul-Europameisterschaft
Wie bereits 2009 hat sich die Uni-Mannschaft der TU Dresden bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften für die Hochschul-Europameisterschaft qualifiziert, die vom 22. bis 29. Juli 2010 in Warschau stattfand. Zur Uni-Mannschaft gehörten auch die Spieler des VC Dresden: Kay Trautvetter, Tino Walter, Christoph Schreiber, Martin Merkel sowie Robert Karl.
An der Europameisterschaft nahmen 13 Männerteams aus Russland, Türkei, Portugal, Finnland, Litauen, Serbien, England, Niederlande, Deutschland und dem Gastgeberland Polen teil. Für Deutschland starten eine Berliner Uni-Auswahl, die sich aus Spielern der 1. und 2. Bundesliga zusammensetzte, und die TU Dresden.
Nach einem hart umkämpften, überraschenden 3:2-Erfolg (15:25, 25:16, 18:25, 26:24, 15:13) gegen die Jan Dlugosz University von Czestochowa/Polen, die mit drei polnischen Erstligaspielern antrat, und einer 1:3-Niederlage (24:26, 25:18, 22:25, 23:25) gegen University Nis/Serbien mit sehr engen Satzergebnissen belegten die Dresdner bei Punktgleichheit mit ihren Kontrahenten, aber wegen des schlechteren Satzverhältnis den 3. und damit letzten Platz in ihrer Vorrundengruppe. Somit blieb ihnen nur der Kampf um die Plätze 9 bis 13, während ihre beiden Kontrahenten ins Viertelfinale einzogen.
Im ersten Platzierungsspiel mussten sich die TU-Männer der Anadolu Universität/Türkei mit 2:3 (25:18, 24:26, 25:19, 22:25, 12:15) beugen. Auch das zweite Spiel gegen die stark spielende Sheffield Hallam University/ England verloren die Dresdner. Es endete 0:3 (18:25, 19:25, 16:25). Gegen Polytechnic Institute of Porto/Portugal) gelang ein souveräner 3:0-Sieg (25:16, 25:15, 25:15). Abschließend verloren die TU-Männer gegen die Tampere University of Technology/ Finnland mit 1:3 (19:25, 21:25, 25:18, 13:25) und belegten den 12. Platz.
Europameister wurde Titelverteidiger Mordovskiy State University Moskau/Russland, der im Finale Eindhoven University aus den Niederlanden klar mit 3:0 besiegte. Das zweite deutsche Team aus Berlin schied im Viertelfinale gegen Warschau aus und belegte den 7. Platz.
Kay Trautvetter meinte nach dem Turnier: „Unsere Zielstellung war eine Platzierung unter den besten acht Teams. Diese haben wir leider in unserer ausgeglichenen, starken Vorrundengruppe um einen einzigen Satz verpasst. So blieben uns nur die Platzierungsspiele um Platz 9 bis 13. Als positives Ergebnis zählen für uns auf alle Fälle unsere ersten Siege gegen Top-Teams. Das Niveau des Turniers war sehr hoch. Alle Teams spielten mindestens auf sehr gutem Zweitliga- oder sogar Erstliga-Niveau.“
Für die Mannschaft der TU Dresden spielten: AA: Kapitän Tino Walter, Christoph Schreiber (alle VC Dresden), Sebastian Gammisch, D: Kay Trautvetter (VC Dresden), Z: Martin Merkel (VC Dresden), Frank Naumann (DSSV), MB: Robert Karl (VC Dresden), Thomas Krüger (USV TU Dresden), Patrick Pechmann (Plauen-Oberlosa), L: Stefan Größler (USV TU Dresden).
Trainer: Gordon Lemme und Phillip Schuricht.
Parallel zu dem Männerwettbewerb fand das Turnier der Frauen mit 12 Hochschulmannschaften aus Russland, Türkei, Spanien, Finnland, Litauen, Serbien, Schweiz, Deutschland und Gastgeber Polen statt. Die favorisierten deutschen Uni-Mannschaften aus Hamburg und Mainz, die überwiegend mit Erstligaspielerinnen antraten, scheiterten überraschend im Viertelfinale und belegten am Ende die Plätze 5 und 8. Europameister wurde Bahcesehir University/Türkei, die im Finale University of Belgrade/Serbien mit 3:0 bezwang.
Rolf Hiecke








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wer ist denn christian schreiber? ein neuer spieler?
Das ist doch der Kumpel von Sebastian Smarczewski!
Christoph Schreiber!!!
Nee, kein neuer Spieler. Christophs Spitzname ist Christian. Habt ihr das nicht gewusst?