VC Dresden unterliegt Titelverteidiger

Die Männer des VC Dresden konnten am Sonnabend, dem 26. September 2026, in der 2. Volleyballbundesliga nur einen Satz lang mit Titelverteidiger Blue Volleys Gotha mithalten. Am Ende verloren die Dresdner ihr Heimspiel glatt mit 0:3 (23:25, 13:25, 20:25). Auf Dresdner Seite wurde als bester Spieler Mittelblocker und Neuzugang Lennard Roßmy ausgezeichnet.

Den ersten Satz begannen die Dresdner relativ fehlerlos und es gelangen mehrere Blockpunkte. So ging das Team erst mit einer 18:13-Führung und dann mit 23:21 in die Crunchtime des Satzes. Hier zeigte der Titelverteidiger aus Thüringen eindeutig, dass sie auch dieses Jahr wieder zu den Favoriten der Liga gehören. Sie ließen keinen Dresdner Punkt mehr zu. Damit wechselte auch die Euphorie die Seiten. Von nun an dominierte Gotha das Spiel. Die Dresdner konnten in keinem Element mehr mithalten. Die Verunsicherung griff auf das komplette Dresdner Team über. Lichtblicke gab es mit der Einwechslung des erst 18-jährigen Fynn Gust, der auf der Außenposition punktete und von Mittelblocker Lennard Roßmy, dem die MVP-Medaille in Silber zugesprochen wurde. Den dritten Satz hielten die Dresdner zwar etwas länger offen, konnte der Überlegenheit des Gegners aber nichts mehr entgegensetzen.

Gold-MVP auf Gothaer Seite wurde Außenangreifer Richard Werner: „Wenn wir den ersten Satz verloren hätten, wäre es ein ganz anderes Spiel geworden. Insbesondere im Aufschlag waren wir heute einfach besser“, sagte Werner.

Dresdens Trainer Peter Hesse: „Unsere Leistung war heute sehr wechselhaft. Im ersten Satz gab es sehr gute Phasen und im dritten Satz nehmen wir auch den Kampf an. Aber wir machen derzeit zu viele Eigenfehler, wie schon bei der Niederlage in der Vorwoche in Eltmann. Jetzt brauchen wir etwas Geduld, dass jeder Einzelne etwas findet, wie er es besser machen kann. Wir werden weiter daran arbeiten und niemand wird den Kopf in den Sand stecken. Alle wussten, dass es mit Grafing, Eltmann und Gotha ein schweres Auftaktprogramm wird“, erklärt der Trainer.

Die Dresdner liegen aktuell auf Platz 9 der Tabelle. Jetzt geht es am Sonntag, 16 Uhr, zu Aufsteiger Donau Volleys Regensburg. Das Team liegt derzeit mit zwei Punkten auf Rang 11. „Regensburg werden wir nicht unterschätzen. Unser Ziel ist trotzdem, dort drei Punkte mitzunehmen“, sagt Hesse. (gk)