VC-Männer wollen keine Geschenke verteilen

2. Bundesliga | 15.12.2016

Mit dem Heimspiel gegen TSV GA Stuttgart am Samstag, den 17.12.16, 20 Uhr im Volleydome Bürgerwiese beendet das Zweitliga-Team des VC Dresden ein rundum zufriedenes Volleyballjahr 2016. Gleichzeitig beginnt für die Dresdner offiziell die Rückrunde 16/17 der 2. Bundesliga Süd, auch wenn die Donat-Männer bereits ein Rückrundenspiel gegen das Talentteam VYS Friedrichshafen vorab ausgetragen haben.

Im Hinspiel setzte sich der Aufsteiger aus Dresden bei seinem ersten Sieg in neuer Umgebung überraschend mit 3:0 gegen die Männer aus Vaihingen durch. „Wir haben weit unter Niveau gespielt. Das hatte nicht viel mit Volleyball zu tun“, resümierte damals der enttäuschte TSV-Coach Tim Schöne. So leicht werden es die Schwaben den Dresdnern im Rückspiel nicht wieder machen, denn aktuell liegen sie mit Platz 11 auf einem Abstiegsplatz und benötigen dringend Punkte. Allerdings konnten sie bisher in ihren vier Auswärtsspielen noch keinen einzigen Punkt erringen. Am vergangenen Samstag unterlagen sie in Leipzig 1:3, leisteten aber den Gastgebern drei Sätze lang harten Widerstand. Nun wollen sie in Dresden unbedingt die ersten Auswärtspunkte holen.

Der Aufsteiger aus Dresden, der aktuell auf Rang 7 der Tabelle liegt, musste in seinen sechs bisher ausgetragenen Heimspielen des Jahres 2016 schon drei Niederlagen hinnehmen: jeweils 0:3 gegen den souveränen Spitzenreiter Eltmann sowie gegen Gafing und Leipzig, wobei speziell die beiden letztgenannten Niederlagen unnötig waren. Nun wollen sie sich mit einer konzentrierten Leistung und einem Sieg von ihrem treuen Publikum in den Weihnachtsurlaub verabschieden.
VC-Coach Marco Donat warnt vor einer Unterschätzung des Gegners: „Auch wenn unsere aktuellen 19 Punkte und der 7. Platz sich erst einmal gut ansehen, sind wir im Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht durch. Deshalb können wir in diesem Spiel keine Geschenke an unseren Gegner verteilen, auch wenn wir kurz vor dem Weihnachtsfest stehen.“

Rolf Hiecke
Bild: F. Kleinert